| ..das sind Fortsetzungen von Klassikern…und auch dieses Finale furioso versprach echt spannend zu werden.
Gustavo 3 Punkte hinter uns, aber wir mit mehr Ersten.
Cicero hatte eine kleine Chance, aber da musste schon jede Menge zusammenkommen.
Erst mal war richtig Warten angesagt; es wurde immer heisser, aber so richtig kam nichts durch. Der Wettfahrtleiter war, wie jeden Tag, schon lange auf dem Wasser. Plötzlich kam Bewegung in die Reihen, denn AP ging runter. Vorbereiten und raus…aber kurze Zeit später ging AP wieder rauf…aber hallo…
Mittlerweile kurz vor 15 Uhr und die letzte Startmöglichkeit ist 17 Uhr. Rausfahren rund eine Stunde…naja…ein bisserl nervös war ich schon.
Kurz nach 15 Uhr ging es endlich los; rund 2 Bft., noch etwas wechselnd.
Zum Start wehte es mit 3 Bft. Was uns nicht ganz ungelegen kam.
Luv war bevorzugt und somit „begleiteten“ wir Gustavo ab der Vorbereitung.
Die Jury war, wie beim Match Race, auch ständig in unserer Nähe; sie wussten ja auch um was es ging.
30 Sekunden vor dem Start halste Gustavo weg und verlor dadurch die Höhe zum Startschiff. Dabei geriet er auch noch zwischen zwei weitere Solings, während wir uns durch eine Wende den Platz direkt am Startschiff sicherten. Schuss…und wir hatten eine tollen Start; Gustavo war verpackt und musste kurz darauf wenden. Wir gingen natürlich mit, hatten aber ein Auge auf Cicero. Die Startkreuz entwickelte sich prächtig für uns, denn wir kontrollierten Gustavo und kamen, trotz unseres Match Races, als Erster und Dritter ans Luvfass. Dazwischen war Fernando und Cicero folgte als Fünfter.
Devise war natürlich klar: der Tagessieg war unwichtig…nur Gustavo absichern, was auch perfekt gelang.
Auf der dritten Kreuz frischte es ein bisserl auf und Gustavo und wir kamen weiter vom Feld weg, während Cicero auf den dritten Rang vorfuhr.
Während des ganzen Rennens waren wir immer rund 2-8 Bootslängen auseinander, was das Ganze natürlich extrem spannend machte.
Am Ende hatten wir einen sicheren Vorsprung im Ziel und gewannen das Rennen sowie den Weltmeistertitel zum zweiten Mal nach 2005.
Gustavo wurde Tages- und Gesamtzweiter und Cicero Tages- und Gesamtdritter.
WAS für ein Abschluss! MEGAGEIL…die Freude natürlich riesengross, nachdem wir ja im letzten Jahr so Pech hatten mit dem Grossfallbruch.
Eine wirklich tolle Serie ging somit zu Ende. Die Preisverleihung schloss nahtlos an die hervorragenden anderen Veranstaltung hier an und es wurden glücklicherweise nur sehr wenige und kurze Reden geschwungen.
Zum Abschluss wurden wir auch noch ins knietiefe Wasser geworfen. Der Abend ging fast ins Morgengrauen über, denn einige Caipirinhas fanden den Weg auf unseren Tisch und fanden regen Zuspruch.
Ein Resümee folgt später, denn ich bin noch in der Erholungsphase
Euer überglücklicher Roman
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